Zunächst eine kurze Anmerkung für jene, die nur die Zusammenfassung interessiert: Zum Ende der Rezension springen, dort findet ihr die Kurzversion. Wie bei vielen anderen Hobbygärtnerinnen und -gärtnern habe ich mich lange mit kabelgebundenen und akkubetriebenen Laubbläsern herumschlagen müssen, bevor ich die ideale Lösung fand. Der Glaube, dass nasses Laub sowieso nicht vorkommt, war jedoch trügerisch. Tatsächlich ist das Laub im Herbst fast immer feucht, besonders an den Wochenenden. Also war es Zeit für ein ernstes Gerät. Ich habe mich zwischen dem hier gezeigten Husqvarna-Modell und einem vergleichbaren Stihl-Modell entschieden. Nach intensiven Tests hat der Husqvarna klar gewonnen, vor allem dank des hervorragenden Luftstroms und der deutlich geringeren Vibrationsübertragung am Griff, was den Komfort erheblich steigert. Die mitgelieferte Flachdüse bewältigt auch feuchtes Blattwerk problemlos, wobei man bei kleinen Steinen aufpassen sollte. Die Runddüse eignet sich perfekt, um Laub aus Büschen zu entfernen, bevor man es mit der Flachdüse zusammenschiebt. Der Motor startet zuverlässig und die Wartung, etwa das Auswaschen des Luftfilters, ist unkompliziert. Zwar ist der Kraftstoffverbrauch recht hoch, was aber durch die intensive Nutzung gerechtfertigt ist. Der Lärmpegel ist akzeptabel, aber Gehörschutz ist Pflicht. Kurz gesagt: Verarbeitung, Leistung, Komfort und Zubehör sind top. Fazit: Ich bin vollends überzeugt und freue mich auf den nächsten Herbst, ohne auf einen starken Sturm zum Abkürzen der Arbeit zu hoffen.